Art.Nr.: velodyne-db10Hersteller: Velodyne AcousticsJetzt aber bringt Velodyne mit den Deep-Blue-Subwoofern eine neue Baureihe auf den Markt. Wir testen mit dem 990 Euro teuren DB-10 den Zweitkleinsten der aus vier Modellen bestehenden Serie. Der ist – die Typenbezeichnung lässt´s vermuten – mit einem 10-Zoll-Treiber bestückt. Der bekam nicht nur eine hochstabile, mit Polypropylen verstärkte Membran auf den Weg, sondern auch eine mit 52 Millimetern Durchmesser üppig dimensionierte Langhub-Schwingspule. Zur Kühlung derselben bekam einerseits der Blechkorb hinter der Zentrierspinne Ventilationsöffnungen, andererseits die hintere Polplatte eine große Zentralbohrung.
Das geschlossene Gehäuse des DB-10 dimensionierten die Entwickler kompakt, was dem Trend entspricht, aber physikalisch Konsequenzen hat: Ein so knappes Gehäuse bedeutet einen früh einsetzenden Frequenzgang-Sinkflug zu tiefen Tönen hin. Und der muss mit einem spiegelbildlich verlaufenden Equalizer ausgeglichen werden. Das bedeutet wiederum: Der Leistungsverstärker muss kräftig ausfallen, denn schon eine Anhebung von sechs Dezibel bedeutet eine Vervierfachung der Leistung, mit nur sechs Dezibel kommt man aber nicht aus. Dem trägt VeloÂdyne mit einer 350 Watt leistenden Schaltendstufe Rechnung. Der DB-10 bekam die fürs Heimkino notwendige Ausstattung mit auf den Weg, also die stufenlose Regelung von Trennfrequenz, Phase und Pegel. Eine Einmess-Automatik fehlt hingegen.